{"id":7008,"date":"2025-05-22T16:37:25","date_gmt":"2025-05-22T14:37:25","guid":{"rendered":"http:\/\/leichtathletik-nussloch.de\/v2\/?p=7008"},"modified":"2025-07-17T21:55:27","modified_gmt":"2025-07-17T19:55:27","slug":"lowa-trail-trophy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leichtathletik-nussloch.de\/v2\/?p=7008","title":{"rendered":"Lowa Trail Trophy 22.-25. Mai 2025"},"content":{"rendered":"<p>Die Lowa Trail Trophy (LTT) ist ein Trailrunning Etappenrennen \u00fcber vier Tage und 103 Kilometer (km) mit rund 7.200 H\u00f6henmetern (hm), das dieses Jahr Premiere feierte. Die rund 300 Starter erwarteten spektakul\u00e4re Landschaften, Regen und Schnee in den Bergen, matschige und technisch sehr anspruchsvolle Trails und eine tolle Stimmung.<\/p>\n<p>Start- und Zielort der vier Etappen war Pfronten im Allg\u00e4u. Die erste Etappe f\u00fchrte \u00fcber 23 km, 1.960 positiven und 1.685 negativen H\u00f6henmetern von Pfronten nach Gr\u00e4n im Tannheimer Tal. Bevor es allerdings in die Startbox ging, wurde t\u00e4glich das Pflichtequipment gepr\u00fcft. Dies beinhaltet mindestens 1 Liter Fl\u00fcssigkeit, Handschuhe, M\u00fctze, Regenjacke mit Kapuze, lange Hose, ein langes Oberteil zum Wechseln, Gr\u00f6del (Steigeisen), Erste Hilfe Set (Verbandszeug, Pfeife, W\u00e4rmedecken), Handy mit eingespeicherter Nummer des Rennarztes und bei bestimmten Etappen auch einen Helm. Gleich nach dem Start ging es zun\u00e4chst \u00fcber Forstwege und sp\u00e4ter sehr steile und steinige Trails, in teilweise absturzgef\u00e4hrdetem Gel\u00e4nde mit Seilsicherung, bergauf Richtung Aggenstein und \u00d6sterreichische Grenze. Von dort aus weiter Richtung Sefenspitze, Gamskopf, F\u00fcssener J\u00f6chl und F\u00fcssener H\u00fctte, wo die Teilnehmer, soweit es die Wetterbedingungen zulie\u00dfen, eine tolle Aussicht auf die umliegende Bergwelt erwartete. \u00dcber technische Downhillpassagen ging es ab dem Hallergenjoch schlie\u00dflich bergab zum Ziel nach Gr\u00e4n am Haldensee, wo am n\u00e4chsten Tag die zweite Etappe startete.<\/p>\n<p>Beim Streckenbriefing am Abend wurden die Teilnehmer auf die regnerischen und winterlichen Bedingungen mit Schneefall und Schneefeldern von mehr als 30 cm am h\u00f6chsten Punkt, der Schochenspitze auf \u00fcber 2.000 m.\u00fc.NN., eingestimmt. Die Strecke am zweiten Tag verlief anfangs wellig bis zum Urfall und dann steil bergauf \u00fcber Wiesen und wurzelige Trails zur Usseralpe. Mit zunehmender H\u00f6he wurde es immer k\u00e4lter und die L\u00e4ufer mussten gegen starke Sturmb\u00f6en und Eisregen ank\u00e4mpfen. Die mit Schnee bedeckten und durchweichten Trails machten vor allem den Abstieg zu einer echten Rutschpartie. Ab dem Birkental verlief die Strecke im Wald und die Trails wurden etwas laufbarer und flowiger. Insgesamt standen im Ziel von Tag zwei in Wei\u00dfenbach am Lech, 28 km mit 1.660 positiven und 1.890 negativen H\u00f6henmeter auf der Uhr.<\/p>\n<p>An Tag drei hie\u00df es auf zur K\u00f6nigsetappe mit \u00fcber 2.000 hm hoch und runter und 28,5 km. Die Strecke startete wieder im Zielort des Vortages, in Wei\u00dfenbach am Lech. Gleich zu Beginn waren die ersten 1.000 H\u00f6henmeter an einem St\u00fcck bis zum Gipfel der Gaichtspitze zu erklimmen. Dort mussten die Teilnehmer den Helm aufsetzten, um den steilen, mit Seilen gesicherten Klettersteig runter Richtung Alpkopf zu durchsteigen. Von dort aus ging es auf dem H\u00f6henweg weiter Richtung Hahnenkamm und Gimpelhaus, wo auf die Teilnehmer eine der wenigen Verpflegungsstellen mit kleinen K\u00f6stlichkeiten wie Spinatkn\u00f6del, Kuchen, Obst und nat\u00fcrlich Wasser und Iso erwartete. Kurz darauf folgte das zweite Segment mit Helmpflicht, als es unterhalb des Sch\u00e4fergipfels und der Kellenspitze, \u00fcber ein Ger\u00f6llfeld und gro\u00dfe Felsenbrocken weiter zum Sabachjoch und wieder runter ins Tal nach Reutte ging. Energetisch war dies die anspruchsvollste Strecke, bei der die letzten flachen Kilometer bis zum Ziel, gef\u00fchlt nie enden wollten.<\/p>\n<p>Am Sonntag hatte der Wettergott kein Erbarmen und \u00f6ffnete noch einmal die Schleusen, sodass die Teilnehmer durchn\u00e4sst und fr\u00f6stelnd auf den Start der vierten und letzten Etappe hin fieberten. Nach kurzem Einlaufen \u00fcber die ersten flachen Kilometern ging es wieder knapp 1.000 H\u00f6henmeter am St\u00fcck hoch Richtung Gehrenspitze und nach einem kurzen Downhill in den Gegenanstieg zur gro\u00dfen Schlicke. Kurz nach dem h\u00f6chsten Punkt wurde im Abstieg wieder ein Klettersteigsegment und Ger\u00f6llfeld durchquert, wo erneut Helmpflicht galt. Am Ende erreichten die Teilnehmer nach 25,5 km und rund 1.600 hm das Ziel der heutigen Etappe und den urspr\u00fcnglichen Startort Pfronten.&nbsp;<\/p>\n<p>Bei einem solchen Mehrtagesrennen mit einer t\u00e4glichen Belastung von ca. 3-5 Stunden, je nach Geschwindigkeit auch 6-9 Stunden, ist die Verpflegung w\u00e4hrend und nach dem Laufen sowie die Regeneration von gro\u00dfer Bedeutung. Einige Teilnehmer mussten aufgrund von Muskel-, Sehnen-, Gelenkschmerzen, nach einem Sturz oder wegen \u00dcberschreiten des Timelimits das Rennen vorzeitig beenden. So erreichten 245 der knapp 300 gestarteten Teilnehmer das Ziel nach den vier harten Tagen.&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die SG Nu\u00dfloch war <strong>Stephanie Wagl\u00f6hner<\/strong> am Start und k\u00e4mpfte sich trotz leichter Erk\u00e4ltung mit einer Zeit von insgesamt 16:11:36 h auf den 13. Platz (von 30) in der Hauptklasse Women und Rang 19 (von 97) insgesamt bei den Frauen.<\/p>\n<ol>\n<li>Etappe &#8211; Pfronten \u2013 Gr\u00e4n&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 3:29:39 | 13. AK<\/li>\n<li>Etappe \u2013 Gr\u00e4n \u2013 Wei\u00dfenbach am Lech &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;3:49:38 | 13. AK<\/li>\n<li>Etappe \u2013 Wei\u00dfenbach am Lech \u2013 Reutte &nbsp; &nbsp; &nbsp; 4:46:45 | 11. AK<\/li>\n<li>Etappe \u2013 Reutte \u2013 Pfronten &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;4:05:34 | 13. AK<\/li>\n<\/ol>\n<p>Foto Quelle: sportograf.com<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Views: 194<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lowa Trail Trophy (LTT) ist ein Trailrunning Etappenrennen \u00fcber vier Tage und 103 Kilometer (km) mit rund 7.200 H\u00f6henmetern (hm), das dieses Jahr Premiere feierte. Die rund 300 Starter erwarteten spektakul\u00e4re Landschaften, Regen und Schnee in den Bergen, matschige und technisch sehr anspruchsvolle Trails und eine tolle Stimmung. 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